TANOVIS UND BIORAFFINERIEN DER ZWEITEN GENERATION

Tanovis entwickelte ihre Technologie zunächst als Ergänzung zur Herstellung von Zellulosefasern. Der Extraktionsprozess von Tanovis eignet sich aber auch für die Integration mit verschiedenen Bioraffineriesystemen der zweiten Generation welche aus landwirtschaftlichen Biomasserückständen Ethanol herstellen.

Die Ethanol Produktion aus Mais und anderem Getreide steht im Wettbewerb mit der Produktion von Nahrungsmitteln und Futtermitteln und hat inflationäre Auswirkungen auf diese lebenswichtigen Rohstoffe und ist zudem begrenzt durch die Verfügbarkeit von geeignetem Land. Um die Ziele für nachhaltige Kraftstoffe zu erreichen, wird es notwendig sein, auf den Prozess der zweiten Generation von Bioraffinerien umzusteigen, der auf Biomasse aus Landwirtschaftlichen Überresten basiert.

Am 13. November 2018 verabschiedete das Europäische Parlament (EP) neue Ziele für die Bereiche
erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Biokraftstoffe der zweiten Generation, als sie sich dafür entschieden haben eine vorläufige Einigung über die überarbeitete Richtlinie über erneuerbare Energien zu bestätigen
(REDII).

Biokraftstoffe der zweiten Generation müssen bis 2030 mindestens 14% des Kraftstoffs ausmachen. Ab 2019
bis 2030 werden Biokraftstoffe der ersten Generation schrittweise auslaufen, weil sie als ein zu hohes Risiko für indirekte Landnutzungsänderungen angesehen werden .
 
Tanovis ist gut positioniert, um eine so grosse, aufstrebende Ressource zu erschliessen. Wir haben bereits
unsere Fähigkeit gezeigt, hochreine, wertschöpfende Komponenten aus ungenutzten Nebenströmen solcher Bioraffinerien zu extrahieren und wir haben den Nutzen solcher Produkte in den Märkten, in denen wir bereits tätig sind, demonstriert.

Wir sind der Ansicht, dass die wertschöpfende Nutzung der Biomassekomponenten, die nicht in die Ethanolproduktion eingehen, die Wirtschaftlichkeit von Biokraftstoffen der zweiten Generation erheblich verbessern könnte.